Verfügungen

Patientenverfügung

Mit der Patientenverfügung (Patiententestament) hat man die Möglichkeit, über seine Wünsche bezüglich medizinischer Behandlung oder Nichtbehandlung oder Behandlungsbegrenzung, angesichts einer aussichtlosen Erkrankung, insbesondere in der letzten Lebensphase, zu bestimmen.

Es empfiehlt sich die Patientenvollmacht durch eine Betreuungsverfügung, besser aber mit einer Vorsorgevollmacht zu ergänzen.

Vorsorgevollmacht

Anstelle der Betreuungsverfügung kann man mit einer Vorsorgevollmacht eine Person des eigenen Vertrauens als Bevollmächtigte einsetzen.
Der Unterschied zur Betreuungsverfügung besteht darin, dass die Person nicht vom Vormundschaftsgericht bestellt werden muss, sondern im Fall der eigenen Entscheidungsunfähigkeit sofort für den Vollmachtgeber handeln kann.

Betreuungsverfügung

Mit der Betreuungsverfügung kann man dem Vormundschaftsgericht gegenüber eine Person des eigenen Vertrauens festlegen, die für den Fall, dass man dazu selbst nicht mehr in der Lage ist, alle Angelegenheiten und Rechtsgeschäfte erledigt. Das Vormundschaftsgericht ist verpflichtet, die vorgeschlagene Person zu prüfen und ihre Eignung zu bestätigen. Liegt keine Betreuungsverfügung vor und gibt es auch keine Angehörigen, die diese Aufgabe übernehmen könnten, wird ein Betreuer vom Vormundschaftsgericht bestellt.

In unserer Geschäftstelle halten wir ausführliche Informationen und Vordrucke für Sie bereit.

Weitere Informationen und Vordrucke, auch zum downloaden, erhalten Sie beim:

HVD Humanistischer Verband Deutschlands
Bundeszentralstelle Patientenverfügung
10179 Berlin, Wallstraße 65
www.patientenverfuegung.de


BMJ Bundesministerium der Justiz
Mohrenstraße 37, 10117 Berlin
Telefon: (030) 18 580 – 0
Telefax: (030) 18 580 - 95 25)
www.bmj.de

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